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Plain Packaging für Zigaretten und Tabakprodukte

Immer mehr Länder verschär­fen ihre Gesetz­ge­bung für Tabak­pro­dukte. Und das bis hin zu einem voll­stän­di­gen Marken- und Werbe­ver­bot auf der Verpa­ckung. Frank­reich, Groß­bri­tan­nien, Belgien, Austra­lien oder die Türkei gehö­ren zu den Vorrei­tern des Plain Pack­a­gings. Für den Handel bedeu­tet das: Einheits­ver­pa­ckun­gen, meist in unschein­ba­rem Oliv­braun, prägen zuneh­mend das Bild im Tabak­re­gal. Was gestal­te­risch wenig hermacht, stellt Handel und Kunden am Point of Sale vor eine ganz prak­ti­sche Heraus­for­de­rung: die Orien­tie­rung im Regal.

Einheitsverpackung am Point of Sale

Visuelle Merkmale: Farbe, Schriftart und Bildwarnhinweise

Plain Pack­a­ging oder auch Einheits­ver­pa­ckung, sind Ziga­ret­ten­schach­teln und andere Tabak­ver­pa­ckun­gen, die bis auf den Marken­na­men keine marken­spe­zi­fi­sche Gestal­tung mehr zeigen dürfen. Ziel der Regu­lie­rung ist es, Tabak­pro­dukte für Konsu­men­ten unat­trak­ti­ver zu machen. Irre­füh­rende visu­elle Signale, wie etwa Farben oder andere Design­ele­mente, die eine gerin­gere Schäd­lich­keit sugge­rie­ren, werden damit unter­bun­den.

Plain Pack­a­ging folgt in der Regel einem einheit­li­chen Gestal­tungs­schema, das gesetz­lich exakt vorge­ge­ben ist:

Einheit­li­che Hinter­grund­farbe
Meist ein oliv­brau­ner bis dunkel­grü­ner Farb­ton, der in Studien als beson­ders unat­trak­tiv getes­tet wurde.

Stan­dar­di­sierte Schrift­art
Der Marken­name darf ausschließ­lich in einer vorge­schrie­be­nen Schrift­größe, ‑farbe und ‑type erschei­nen – ohne Logo, ohne grafi­sche Elemente.

Groß­flä­chige Bild­wa­rn­hin­weise
Kombi­nierte Text- und Bild­wa­r­nun­gen nehmen einen Groß­teil der Verpa­ckungs­ober­flä­che ein und sind in vielen Ländern verpflich­tend vorge­schrie­ben.

Für den Point of Sale bringt das spür­bare Folgen mit sich. Wo früher bunte, klar unter­scheid­bare Verpa­ckun­gen die Orien­tie­rung im Regal erleich­ter­ten, schauen die Kunden und das Verkaufs­per­so­nal heute auf eine Regal­wand mit nahezu iden­ti­schen Verpa­ckun­gen. Das Auffin­den des gewünsch­ten Produkts dauert dadurch spür­bar länger, was sowohl den Verkaufs­pro­zess verlang­samt als auch die Kunden­zu­frie­den­heit beein­träch­ti­gen kann.

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Weitere Infor­ma­tio­nen

Plain Packaging: Der Blick in die Welt

Was 2012 mit Austra­lien als welt­weit erstem Land begann, hat sich in den vergan­ge­nen Jahren zu einem globa­len Trend entwi­ckelt. Mitt­ler­weile haben mehr als 25 Länder und Terri­to­rien welt­weit Plain Pack­a­ging einge­führt, in zahl­rei­chen weite­ren Staa­ten befin­det sich die Regu­lie­rung in Vorbe­rei­tung oder Umset­zung. Neben Austra­lien zählen unter ande­rem Neusee­land, Kanada, Israel, Saudi-Arabien, Oman, die Türkei, Singa­pur, Thai­land und Uruguay zu den Ländern, die Einheits­ver­pa­ckun­gen für Tabak­pro­dukte einge­führt haben oder aktiv einfüh­ren.

Die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) empfiehlt Plain Pack­a­ging im Rahmen des inter­na­tio­na­len Tabak­rah­men­über­ein­kom­mens (FCTC) als wirk­same Maßnahme zur Eindäm­mung des Tabak­kon­sums, was die welt­weite Verbrei­tung zusätz­lich beschleu­nigt. Auch bei ande­ren Produkt­ka­te­go­rien wie E‑Zigaretten oder Zigar­ren zeich­net sich inter­na­tio­nal eine schritt­weise Auswei­tung der Vorga­ben ab.

In Europa gehör­ten Frank­reich, Groß­bri­tan­nien und Norwe­gen zu den ersten Ländern, die Plain Pack­a­ging einführ­ten, gefolgt von Irland, den Nieder­lan­den, Slowe­nien, Belgien, Ungarn und Finn­land. Weitere euro­päi­sche Staa­ten wie Däne­mark haben nach­ge­zo­gen. Auf EU-Ebene besteht zwar keine gene­relle Verpflich­tung zur Einheits­ver­pa­ckung, die euro­päi­sche Tabak­pro­dukt­richt­li­nie erlaubt den Mitglied­staa­ten aber ausdrück­lich, stren­gere natio­nale Maßnah­men wie Plain Pack­a­ging einzu­füh­ren. Einige Länder erwei­tern ihre Vorga­ben inzwi­schen auch auf weitere Produkt­ka­te­go­rien wie Zigar­ren, Ziga­ret­ten­pa­pier oder E‑Zigaretten, sodass sich der Handel auf eine fort­lau­fende Weiter­ent­wick­lung der Regu­lie­rung einstel­len sollte.

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Mit POS TUNING Herausforderungen meistern

Eine unüber­sicht­li­che Regal­si­tua­tion kostet nicht nur Zeit an der Kasse, sondern kann sich auch auf die Kunden­zu­frie­den­heit auswir­ken. Eine durch­dachte Waren­prä­sen­ta­tion kann hier gezielt gegen­steu­ern. POS TUNING beschäf­tigt sich seit Jahren mit den Anfor­de­run­gen der Tabak­re­gu­lie­rung am Point of Sale und unter­stützt Händ­ler dabei, praxis­taug­li­che Lösun­gen für ihre indi­vi­du­elle Regal­si­tua­tion zu finden. Sie möch­ten wissen, wie sich Ihr Tabak­re­gal trotz Plain Pack­a­ging über­sicht­lich und kunden­freund­lich gestal­ten lässt? Spre­chen Sie uns an – wir bera­ten Sie gerne zu den Möglich­kei­ten für Ihren Point of Sale.

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